Cabergoline | Dopaminagonist | Unique Pharma
€ 50,00
Auf LagerCabergoline: ergot‑basierter Dopaminagonist (C26H37N5O2, Mr 451,6); pharma‑Reinheit ≥98%; Identität und Gehalt per HPLC, MS, IR und Wasserbestimmung geprüft.
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Produktinformation
Über Cabergoline | Dopaminagonist | Unique Pharma
Chemisches Profil (Molekularstruktur, Halbwertszeit)
- Chemische Klasse: Ergolin-Derivat (synthetisches ergotalkaloidähnliches Dopaminagonist).
- Handelsname / Wirkstoff: Cabergoline (Wirkstoff: Cabergoline).
- CAS‑Nummer: 81409-90-7.
- Summenformel: C26H37N5O2.
- Molekulargewicht: ca. 451,6 g·mol⁻¹.
- Struktur (beschreibend): polyzyklisches Ergolin-Gerüst mit einer N‑(3‑dimethylaminopropyl)-Seitenkette und einer acyl‑carbamidischen Substitution; lipophiles Molekül mit ausreichender Zentralnervensystem‑Penetranz.
- Physikalische Form: Festes, kristallines Pulver; in Arzneiformen überwiegend als Tablette vorhanden.
- Eliminationshalbwertszeit: terminale Halbwertszeit ist lang; typische mittlere Werte liegen in klinischen Studien bei ca. 63–69 Stunden (variabel; berichtete Werte können je nach Dosis, Analytik und Probenahme zwischen ~40 und >100 Stunden schwanken). Die lange terminale Phase führt zu Akkumulation bei wiederholter Gabe.
Hinweis: Für Darstellung chemischer Strukturformeln (2D) und stereochemische Angaben wird auf spezialisierte chemische Datenbanken bzw. das Arzneimittelregister verwiesen.
Klinische Pharmakologie (Wirkmechanismus)
- Wirkmechanismus: Cabergoline ist ein hochaffiner Dopamin‑D2‑Rezeptoragonist. Die pharmakologische Wirkung bei Indikationen wie Hyperprolaktinämie beruht auf Stimulation der D2‑Dopaminrezeptoren auf hypophysären Laktotropzellen. Durch D2‑Stimulation wird die Adenylatcyclase gehemmt, intrazelluläre cAMP‑Spiegel sinken und die Synthese sowie Sekretion von Prolaktin reduziert. Sekundäre Effekte umfassen eine Verminderung der Laktotrophen‑Proliferation, was zu Tumormassendegression bei prolaktinproduzierenden Hypophysentumoren führen kann.
- Rezeptorprofil: höchste Affinität zu D2‑Rezeptoren; Affinitäten zu weiteren monoaminergen Rezeptoren wurden beschrieben (u. a. partiell für D3, serotoninerge Subtypen wie 5‑HT2B/5‑HT1A in geringerem Ausmaß sowie adrenerge Subtypen), was pharmakologische Wirkungen und unerwünschte Effekte beeinflussen kann.
- Pharmakokinetische Eigenschaften (knapp):
- Applikationsweg: oral; systemische Verfügbarkeit zeigt interindividuelle Varianz.
- Resorption: rasche orale Resorption mit Tmax typischerweise innerhalb weniger Stunden (häufig 1–4 h).
- Verteilung: lipophil, bindet teilweise an Plasmaproteine; verteilt auch ins ZNS und über die Plazenta.
- Metabolismus: vorwiegend hepatische Biotransformation durch Hydrolyse und weitere Umwandlungen; CYP‑beteiligung gering bzw. nicht dominierend.
- Elimination: Metaboliten überwiegend biliär/fäkal und zu einem geringeren Anteil renal; Gabe über längere Zeiträume führt wegen langer terminaler Halbwertszeit zu Akkumulation.
- Klinische Wirkungseintritt/-dauer: Prolaktinsenkung kann früh nach Gabe messbar sein; volle klinische Effekte (Hormonnormalisierung, Tumorverkleinerung) erfordern häufig Wochen bis Monate Therapie. Langwirksame pharmakokinetik erlaubt intermittierende Dosierungsintervalle (siehe Produktinformation).
Lagerung & Stabilität
- Arzneiform: Tabletten (häufig) — Lagerungshinweis gilt für feste orale Darreichungsformen.
- Lagerbedingungen: In der Originalverpackung, vor Feuchtigkeit und Licht geschützt aufbewahren. Üblicherweise Lagerung bei kontrollierter Raumtemperatur empfohlen (z. B. 15–25 °C); produktspezifische Angaben in der jeweiligen Fachinformation beachten.
- Stabilität: Unter empfohlenen Lagerbedingungen chemisch und physikalisch stabil bis zum auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum. Nicht einfrieren. Empfindlich gegen längere Feuchteeinwirkung; geöffnete Blister bzw. loser Arzneimittelkontakt mit Feuchte kann Stabilität beeinträchtigen.
- Hinweise für die Praxis: Arzneimittelreste gemäß nationalen Vorschriften entsorgen; bei Herstellung von Magistralrezepturen sind spezifikationsgerechte Stabilitätsdaten zu berücksichtigen. Bei Transport und Lagerung in wärmeren Klimazonen sind temperaturkontrollierte Maßnahmen zu erwägen.
Allgemeine Informationen (Medizinische Anwendungen)
- Hauptindikation(en):
- Behandlung von Hyperprolaktinämie (z. B. idiopathische Hyperprolaktinämie, Prolaktinomen) zur Normalisierung erhöhter Prolaktinspiegel, Wiederherstellung der Gonadenfunktion und Reduktion von galaktorrhoischer Sekretion.
- Therapie zur Tumorverkleinerung bei Prolaktin‑sekretierenden Hypophysentumoren.
- In einigen Ländern zugelassene Indikation: kurzzeitige Unterdrückung der Laktation (je nach regulatorischem Status unterschiedlich).
- Weitere/sonstige Einsatzgebiete:
- Off‑label/adjunktiv: Einsatz als Dopaminagonist in der Parkinson‑Therapie wurde dokumentiert, ist aber wegen differierendem Risikoprofil (u. a. kardiale Klappenveränderungen bei hohen Dosen) mit Vorsicht zu betrachten; für diese Anwendung gelten andere Dosisbereiche und Monitoringanforderungen.
- Kontraindikationen & Vorsichtsmaßnahmen (auszugsweise):
- Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Cabergoline oder Ergotalkaloiden.
- Vorsicht bei Patienten mit Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen; Risiko für Herzklappenfibrose wurde vor allem bei hohen kumulativen Dosen bzw. Langzeitbehandlung beobachtet — kardiologisches Screening (z. B. Echokardiographie) ist bei Hochrisiko‑Therapien indiziert.
- Einsatz bei Schwangerschaft und Stillzeit: Cabergoline unterdrückt Laktation; Anwendung während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung und entsprechend der Fachinformation.
- Unerwünschte Wirkungen (stichwortartig):
- Häufig: Übelkeit, Kopfschmerz, Schwindel, Müdigkeit, orthostatische Hypotonie, gastrointestinale Beschwerden.
- Weniger häufig/bei hohen Dosen: kardiale Klappenerkrankungen (Valvulopathie), Fibrosen, psychiatrische Symptome (z. B. Somnolenz, Halluzinationen, Impulskontrollstörungen).
- Wechselwirkungen: Kombination mit anderen Dopaminagonisten oder starken CYP‑Inhibitoren/Induktoren und Medikamenten, die Blutdruck und QT‑Intervall beeinflussen, erfordert klinische Prüfung; Antipsychotika mit D2‑Blockade antagonisieren die Wirkung von Cabergoline.
- Dosierungsprinzipien: Aufgrund der langen Halbwertszeit und individuellen Empfindlichkeit meist intermittierende Dosierung (z. B. zweimal wöchentlich oder wöchentlich) nach Fachinformation; Dosisanpassung abhängig von Indikation, klinischer Antwort und Verträglichkeit. Therapieüberwachung umfasst regelmäßige Prolaktinbestimmungen, klinische Kontrolle und bei Langzeitbehandlung ggf. kardiologisches Monitoring.
Abschließender Hinweis: Diese Monographie stellt eine sachliche, zusammenfassende Darstellung pharmakologischer und praktischer Aspekte von Cabergoline dar. Für patientenbezogene Therapieentscheidungen, detaillierte Dosierungsanweisungen und aktuelle regulatorische Informationen ist die jeweils gültige Fach‑/Packungsbeilage sowie nationale Leitlinien heranzuziehen.
Dosierung
Empfohlen
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Halbwertszeit
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Vorteile
- Laborgetestet auf Reinheit
- Pharmazeutische Qualität garantiert
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