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Spironolacton | Aldosteronantagonist | Unique Pharma

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Aldactone (Spironolacton): steroidales Antimineralokortikoid; Reinheit >99% (HPLC); Identität: NMR/IR/MS; Gehalt/Verunreinigungen: LC‑MS.

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Akne

Yes

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Halbwertszeit

16-20 Hours

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Dosierung

25-100mg Daily

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Nachweiszeit

Up to 1 Week

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Aromatisierung

No

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Wasserretention

Yes

healing

Hepatotoxizität

Yes

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HBR

No

Produktinformation

description

Über Spironolacton | Aldosteronantagonist | Unique Pharma

1. Beschreibung — Klinische Zusammenfassung

Aldactone® ist ein Handelsname für das kaliumsparende Diuretikum Spirono­la­cton. Wirkstoff: Spironolacton (Aldactone ist die oft verwendete Markenbezeichnung). Es ist ein nichtselektiver Mineralokortikoid-Rezeptorantagonist mit zusätzlicher antiandrogener Wirkung. Klinisch wird es eingesetzt bei Ödemen und Flüssigkeitsretention (z. B. bei Herzinsuffizienz, Leberzirrhose mit Aszites, nephrotischem Syndrom), als Zusatztherapie bei refraktärem Hypertonus, zur Diagnose/Behandlung des primären Hyperaldosteronismus sowie off-label bei hormonell bedingter Akne oder Hirsutismus. Es reduziert Natrium- und Wasserrückresorption indirekt und vermindert Kaliumverlust (kaliumsparend).

Wichtige klinische Punkte:

  • Wirksamkeit bei Herzinsuffizienz (niedrig dosiert; Mortalitätsreduktion bei schwerer Herzinsuffizienz in Studien).
  • Risiko für Hyperkaliämie, besonders bei gleichzeitiger Gabe von ACE-Hemmern/ARBs, Kaliumpräparaten oder eingeschränkter Nierenfunktion.
  • Antiandrogene Nebenwirkungen (z. B. Gynäkomastie, Menstruationsstörungen, Libidoverlust).

2. Wie wirkt Aldactone? — Wirkmechanismus

Spironolacton blockiert kompetitiv die Mineralokortikoid (Aldosteron)-Rezeptoren in den Sammelrohren der Niere. Dadurch wird die Aldosteron-induzierte Expression von Natriumkanälen und Na+/K+-ATPase reduziert. Ergebnis: verminderte Natrium- und Wasserretention, verminderte Kalium- und Protonensekretion → kaliumsparende und leichter azidotische Wirkung. Zusätzlich bindet Spirono­la­cton an Androgenrezeptoren sowie an Steroid‑Syntheseenzyme (teilweise hemmen; antiandrogene Effekte), was klinisch zu Veränderungen im Sexualhormonhaushalt führen kann.

Pharmakologisch ist Spirono­la­cton ein Prodrug; Metaboliten (z. B. Canrenon) tragen wesentlich zur Wirkdauer bei, weshalb der Effekt verzögert eintritt und sich über Tage stabilisiert.

3. Dosierung — Richtlinien

Die folgenden Angaben sind allgemeine Richtlinien für Erwachsene. Dosiswahl muss individuell anhand Indikation, Nierenfunktion, Serum‑K+ und Gerinnungs-/Interaktionsprofil erfolgen. Bei Bedarf Rücksprache mit Facharzt.

Typische Dosierungen (Erwachsene)

  • Herzinsuffizienz (Add-on; RALES-ähnlich): üblicher Start 12,5–25 mg einmal täglich; Erhaltungsdosis 25–50 mg täglich. Maximal meist 100 mg/Tag, in Einzelfällen höher.
  • Ödeme (z. B. Leberzirrhose, nephrotisches Syndrom): 50–100 mg/Tag; bei ungenügender Wirkung schrittweise Steigerung; Erhaltungsdosen häufig 100–400 mg/Tag (aufgeteilt).
  • Hypertonie (als Zusatz bei resistenter Hypertonie): 25–50 mg/Tag; bis 100 mg/Tag möglich.
  • Primärer Hyperaldosteronismus: häufig höhere Dosen, z. B. 100–400 mg/Tag (individuell).
  • Hirsutismus/Akne (off-label, Frauen): 50–100 mg/Tag; manchmal 100–200 mg/Tag in Einzelfällen; Kombination mit oralen Kontrazeptiva wird empfohlen (teratogenitätsbezogene Vorsicht).
  • Kinder: nur nach strenger Indikationsstellung und Gewichtsanpassung; in der Pädiatrie sind Dosisempfehlungen indikationsabhängig und sollten von einem Kinderarzt festgelegt werden. (Allgemein keine Standard-Dosierung hier angeben.)

Einnahmehinweise

  • Einnahme einmal täglich oder in zwei geteilten Dosen je nach Verträglichkeit.
  • Bei Ödemen oft morgens; bei Blutdruckbehandlung evtl. abends (individuell).
  • Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz: Vorsicht und niedrigere Startdosen; engmaschige Überwachung von Kalium und Kreatinin erforderlich.

Monitoring und Anpassung

  • Baseline: Serumkalium, Serumkreatinin/ eGFR, Blutdruck.
  • Nach Beginn/ Dosisänderung: Kontrolle von Kalium und Kreatinin innerhalb 3–7 Tagen, erneut nach 1 Monat; danach periodisch (z. B. alle 1–3 Monate zu Beginn, dann alle 3–6 Monate).
  • Hinweise zur Anpassung: Bei Serum‑K+ >5,0 mmol/L Dosisreduktion oder Unterbrechung; bei >5,5 mmol/L typischerweise Absetzen und sofortige weitere Abklärung; bei eGFR deutlich reduziert (<30 ml/min/1,73 m²) ist Vorsicht geboten und oft kontraindiziert.

Kontraindikationen (kurz)

  • Hyperkaliämie, Anurie, akutes Nierenversagen, Addison-Krankheit, bekannte Überempfindlichkeit gegen Spirono­la­cton.
  • Schwangerschaft (aufgrund antiandrogener Effekte, v. a. Risiko für männlichen Fetus) und oft Stillzeit — Nutzen/Risiko abwägen; i. d. R. vermeiden.

4. Nebenwirkungen — Häufige und seltene Effekte

Häufige Nebenwirkungen (bis ~≥1–10 %)

  • Hyperkaliämie (kann schwerwiegend sein)
  • Gynäkomastie, Brustschmerzen oder Brustempfindlichkeit (bei Männern)
  • Menstruationsstörungen, Amenorrhoe, Irregularitäten der Menstruation
  • Libidoverlust, Impotenz (reversibel nach Absetzen)
  • Müdigkeit, Schwindel
  • Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Dehydration/ Blutdruckabfall (bei Volumenmangel)

Weniger häufig / selten (selten, potenziell schwerwiegend)

  • Schwerwiegende Hyperkaliämie mit Arrhythmierisiko
  • Akute Nierenfunktionsverschlechterung / renale Insuffizienz
  • Allergische Reaktionen: Exanthem, Pruritus, selten Angioödem
  • Hämatologische Störungen: Leukopenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie (selten)
  • Hepatotoxizität, Cholestase, selten schwere Leberfunktionsstörungen
  • Elektrolytstörungen: Hyponatriämie, metabolische Azidose (vor allem bei Niereninsuffizienz)
  • Hautreaktionen inklusive seltener schwerer Formen (z. B. Stevens‑Johnson–Syndrom sehr selten)

Wichtige klinische Hinweise

  • Hyperkaliämie ist die relevanteste und potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkung — Vorrangige Überwachung erforderlich.
  • Antiandrogene Effekte können kosmetisch/sexuell belastend sein; oft reversibel nach Absetzen.
  • Bei Kombination mit anderen Medikamenten, die Kalium erhöhen oder die Nierenfunktion beeinträchtigen, steigt das Risiko deutlich.

Wechselwirkungen (Auswahl)

  • Erhöhtes Risiko für Hyperkaliämie mit: ACE‑Hemmern, Angiotensin‑Rezeptorblockern (ARBs), direkten Renininhibitoren, kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten, Heparin.
  • NSAIDs: mögliche Abschwächung der diuretischen Wirkung und erhöhtes Risiko für Nierenfunktionsstörungen.
  • Lithium: gesteigerte Lithium‑Toxizität möglich (Überwachung der Lithiumspiegel).
  • Digitalis: Hyperkaliämie kann Digitaliswirkung ändern; bei Digitalisgabe Vorsicht.
  • CYP‑Interaktionen: Spirono­la­cton und Metaboliten können mit anderen Steroidhormonen interagieren; spezifische CYP‑Wechselwirkungen sind möglich, daher bei mehreren Polypharmakotherapien prüfen.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • In der Schwangerschaft ist Spirono­la­cton meist kontraindiziert wegen antiandrogener Wirkung auf den männlichen Fetus. Bei Frauen im gebärfähigen Alter auf sichere Kontrazeptives hinweisen.
  • In der Stillzeit: Exkretionsmöglichkeit in die Muttermilch und potenzielle Wirkung beim Säugling — i. d. R. vermeiden.

5. Lagerung — Aufbewahrung

  • Aufbewahrung bei Raumtemperatur: üblicherweise 15–25 °C (bzw. gemäß Packungsbeilage des Herstellers).
  • Vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung schützen; nicht einfrieren.
  • In Originalverpackung aufbewahren, um Stabilität sicherzustellen.
  • Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Ablaufdatum beachten; geöffnete Blister/Tablettenpackungen dem Herstellerhinweis entsprechend verwenden.
  • Entsorgung nicht mehr benötigter Medikamente keinesfalls über Toilette/Abfluss: den lokalen Entsorgungsrichtlinien folgen (Apotheke/Rücknahmesystem).

Hinweis: Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Fach- und Gebrauchsinformation der jeweiligen Herstellerzubereitung. Detaillierte Dosierungsanpassungen, insbesondere bei Nieren‑/Leberinsuffizienz, Schwangerschaft, Kindern und komplexer Polypharmazie, sind ärztlich individuell zu bestimmen. Bei Unsicherheiten oder auftretenden Nebenwirkungen ärztlichen Rat einholen.

science Dosierung

Empfohlen

25-100mg Daily

Halbwertszeit

16-20 Hours

Hinweis: Konsultieren Sie immer einen Spezialisten, bevor Sie eine Kur beginnen. Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosis, um die Verträglichkeit zu testen.

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