Insulin glargin 300 IU | Basalinsulin
€ 30,00
Auf LagerLantus (Insulin glargin): Insulin‑Analog (AsnA21→Gly; +Arg B31,B32). Pharmaqualität, hohe Reinheit (typ. ≥95–99%); Analytik: HPLC, MS, Peptidmapping.
Akne
No
Halbwertszeit
12 Hours
Dosierung
Individualized; commonly 10-80 IU Daily
Nachweiszeit
24-36 Hours
Aromatisierung
No
Wasserretention
Yes
Hepatotoxizität
No
HBR
No
Produktinformation
Über Insulin glargin 300 IU | Basalinsulin
Hinweis vorab
- Der Begriff „Lantus 300iu“ ist mehrdeutig. Lantus® ist ein Handelsname für Insulin glargin (in der gebräuchlichen Konzentration 100 U/mL). Es gibt Lantus®-Stifte/Kartuschen mit einem Gesamtinhalt von 300 Einheiten (3 mL × 100 U/mL = 300 U), und es gibt eine hochkonzentrierte Insulin‑glargin‑Formulierung mit 300 U/mL (Handelsname z. B. Toujeo®), die pharmakologisch zwar ebenfalls Insulin glargin ist, aber andere Eigenschaften aufweist. Im Folgenden wird der pharmazeutische Leitfaden für Insulin glargin (Lantus / glargin) allgemein dargestellt; wo relevant weise ich auf Unterschiede zwischen 100 U/mL (Lantus) und 300 U/mL (U‑300, z. B. Toujeo) hin. Für produktgenaue Angaben immer die Fachinformation / Packungsbeilage des jeweiligen Präparats zu Rate ziehen.
1. Beschreibung: Klinische Zusammenfassung
Insulin glargin ist ein langwirkendes Basalinsulinanalog zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Ziel ist die Stabilisierung des basalen (nüchternen) Insulinspiegels zur Kontrolle des Grundbedarfs an Insulin über 24 Stunden oder länger.
- Formulierungen: übliche Konzentration 100 U/mL (Lantus®), hochkonzentrierte Formulierung 300 U/mL (z. B. Toujeo®).
- Indikationen: basalgestützte Insulintherapie bei Typ‑1‑Diabetes (in Kombination mit kurz wirksamen Insulinen) und bei Typ‑2‑Diabetes, wenn orale Antidiabetika und/oder nicht‑insulinische Therapien nicht ausreichend sind.
- Pharmakokinetik (Kurzfassung): nach subkutaner Injektion bildet glargin feinste Depot‑Niederschläge im Unterhautgewebe, aus denen das Monomer langsam freigesetzt wird; dies führt zu einer flachen, langanhaltenden Wirkungszeit. Lantus U‑100 wirkt üblicherweise bis ca. 24 Stunden; U‑300 hat eine noch gleichmäßigere und verlängerte Wirkungsdauer (teilweise bis zu ~36 Stunden) und ein flacheres Wirkmuster.
2. Wie wirkt Lantus 300iu? (Wirkmechanismus)
- Wirkungsprinzip: Insulin glargin bindet an den Insulinrezeptor (tyrosin‑kinase‑gekoppelt) und aktiviert die intrazellulären Signalwege zur Förderung der Glukoseaufnahme (vor allem in Skelettmuskel und Fettgewebe), Hemmung der hepatischen Glukoneogenese und Verminderung der Lipolyse. Ergebnis: Senkung der Blutglukose, Förderung der Glykogensynthese und des Lipidaufbaus.
- Formulierungsbedingter Mechanismus: Die modifizierte Aminosäuresequenz bewirkt bei neutralem pH die Bildung von Depot‑Niederschlägen nach subkutaner Injektion, wodurch eine verzögerte, gleichmäßige Freisetzung über viele Stunden entsteht. Höherkonzentrierte U‑300‑Formulierungen geben Insulin noch langsamer frei, wodurch das Profil flacher und länger wird.
- Klinische Relevanz: geringerer Spitzenwert (kein starkes Peak), damit potenziell geringer frühes Hypoglykämierisiko im Vergleich zu manchen Intermediate‑Acting‑Insulinen, aber Hypoglykämie bleibt wichtigste Nebenwirkung.
3. Dosierung: Richtlinien
Wichtig: Dosierung ist individuell und richtet sich nach Körpergewicht, Ernährungs‑/Bewegungsverhalten, Restinsulinproduktion, Nieren‑/Leberfunktion und Zielwerten. Die folgenden Richtlinien sind allgemein; konkrete Anpassungen nur nach ärztlicher Anweisung.
Allgemeine Startempfehlungen
- Typ‑1‑Diabetes: Gesamttagesdosis (TDD) typischerweise 0,5–1,0 U/kg KG; basalanteil häufig ~50 % der TDD, verteilt auf Basalinsulin (z. B. glargin) plus prandiale Kurzzeitinsuline.
- Typ‑2‑Diabetes (insulininitiiert): häufiger Start mit 10 U einmal täglich oder 0,1–0,2 U/kg einmal täglich als Basalinsulin, zusätzlich zu oralen Antidiabetika; Dosis schrittweise titrieren.
- Patienten mit Nieren‑ oder Leberinsuffizienz, ältere Patienten oder Personen mit vermindertem Appetit: geringere Anfangsdosen und langsameres Titrationsschema.
Titration
- Häufiges Vorgehen: basierend auf nüchternen Blutglukosewerten; Dosis alle 3–7 Tage anpassen.
- Beispiel: Erhöhen um 2–4 U (oder 10–15 %) alle 3 Tage, bis Ziel‑Nüchternglukose erreicht ist.
- Zielwerte (Beispiel, je nach Leitlinie variabel): nüchtern Blutglukose 4,4–7,2 mmol/L (80–130 mg/dL); individuell anzupassen (ältere/komorbide Patienten können höhere Zielwerte haben).
Wechsel zwischen Formulierungen
- Wechsel von einem Basalinsulin zu Insulin glargin U‑100: in der Regel unit‑to‑unit (1:1) möglich, jedoch engmaschige Blutzuckerkontrolle nach dem Wechsel notwendig.
- Wechsel von Insulin glargin U‑100 zu U‑300 (z. B. Toujeo): oft wird initial ebenfalls ein unit‑to‑unit Wechsel empfohlen, aber viele Patienten benötigen nach einiger Zeit eine Erhöhung der Dosis (z. B. 10–20 %), da U‑300 ein flacheres Wirkmuster mit geringerer initialer Bioverfügbarkeit haben kann. Entscheidungen individuell treffen und Blutzucker eng überwachen.
- Wechsel von NPH zu glargin: initial gelegentlich 80 % der NPH‑Gesamtdosis als Ausgangspunkt (klinische Anpassungen folgen).
Applikation
- Verabreichung subkutan, einmal täglich zur gleichen Zeit (Zeitpunkt nach individueller Abstimmung: abends, vor dem Schlafen oder morgens je nach Patient).
- Nicht intravenös verabreichen.
- Lantus / glargin darf nicht mit anderen Insulinen im selben Spritze/Spritze gemischt werden (keine Mischspritzen).
- Injektionstechniken: Abschnitte rotieren (Oberschenkel, Bauch, Gesäß, Oberarm), Nadelwechsel regelmäßig, Hautfalte bei Bedarf bei schlanken Patienten.
Monitoring
- Selbstkontrolle der Blutglukose (SMBG); HbA1c alle 3 Monate zur Langzeitkontrolle; bei Dosisänderungen häufigere Messungen.
- Bei Verdacht auf Hypoglykämieneigung Anpassung der Dosis und Schulung zur Hypoglykämiebehandlung.
4. Nebenwirkungen: Häufige und seltene Effekte
Häufige Nebenwirkungen
- Hypoglykämie: häufigste und klinisch relevanteste Nebenwirkung; Symptome: Schwitzen, Tremor, Palpitationen, Schwäche, Verwirrung, Sehstörungen bis hin zu Bewusstlosigkeit/Komma. Sofortmaßnahme: schnell wirkende Kohlenhydrate (z. B. 15–20 g Glukose), langsamer wirkende Kohlenhydrate nachfolgend; bei schwerer Hypoglykämie Glukagon i.m./s.c. oder i.v. Glukose im Krankenhaus.
- Gewichtszunahme: langsame Zunahme infolge verbesserter Glukoseverwertung.
- Reaktionen an der Injektionsstelle: Rötung, Schmerzen, Juckreiz, selten Lipodystrophie (Lipoatrophie oder Lipohypertrophie) bei fehlerhafter Injektionstechnik/fehlender Rotation.
Weniger häufig / selten, aber wichtig
- Allergische Reaktionen: von lokaler Überempfindlichkeit bis zu systemischer Anaphylaxie (selten). Bei Anzeichen einer systemischen Allergie sofortige ärztliche Versorgung.
- Ödeme: Flüssigkeitsretention möglich, besonders bei rascher Verbesserung der glykäemischen Kontrolle.
- Hypokaliämie: Insulin kann intrazellulär K+ verschieben; bei Patienten mit Gefahr für Hypokaliämie (z. B. schwere Hyperkaliämiebehandlung) beachten.
- Sehstörungen: Verschlechterung von retinopathischen Veränderungen möglich bei rascher Normalisierung hoher Blutzuckerwerte (eine engmaschige augenärztliche Kontrolle empfohlen).
- Neubildungsrisiken: Diskussionen um mögliche Zusammenhänge zwischen langwirksamen Insulinen und Tumorrisiko existieren, belastbare Belege fehlen; aktuell gelten insuline als notwendig zur Glukosekontrolle und Nutzen‑Risiko abzuwägen.
Besondere Aspekte
- Reduzierte Hypoglykämiewahrnehmung: bei langjährigem Diabetes, autonomen Neuropathien oder Beta‑Blocker‑Therapie kann Warnsymptomatik abgeschwächt sein.
- Interaktionen: Medikamente können Insulineffekt verstärken (z. B. Sulfonylharnstoffe, Glinide, ACE‑Hemmer, MAO‑Hemmer, Insulin‑Sensitizer) oder abschwächen (z. B. Glukokortikoide, Sympathomimetika, Thiaziddiuretika, Schilddrüsenhormone). Ärztliche Rücksprache bei Medikamentenänderung.
5. Lagerung: Aufbewahrung
Generelle Hinweise (produktabhängig prüfen)
- Ungeöffnete Verpackung: kühlschrankfähig, 2–8 °C, vor Licht schützen; nicht einfrieren. Bei Sicht von Eiskristallen oder nach dem Einfrieren nicht mehr verwenden.
- Ingebrachte / geöffnete Pens / Vials: meist bei Raumtemperatur (bis z. B. 25–30 °C) aufbewahrbar, nicht im Kühlschrank nötig; genaue Dauer abhängig vom Präparat:
- Lantus® (Insulin glargin 100 U/mL): geöffneter Pen/Vial in der Regel bis zu 28 Tage bei Raumtemperatur verwendbar (je nach Packungsbeilage kann die Zeit variieren).
- Toujeo® (Insulin glargin 300 U/mL): geöffneter Pen in vielen Zulassungen bis zu 6 Wochen (42 Tage) bei Raumtemperatur haltbar (produktabhängig prüfen).
- Nach Ablaufdatum: nicht mehr verwenden.
- Schutz: Pens/Fläschchen vor direkter Hitze und Licht schützen (z. B. nicht im Auto bei hohen Temperaturen liegen lassen).
- Nadeln: nach jeder Injektion sicher entfernen und fachgerecht entsorgen (Sondermüll / spitzes Abfallgefäß).
- Hinweise: Für genaue Lagerungsfristen immer die Packungsbeilage des jeweiligen Produkts (Lantus U‑100 vs. Toujeo U‑300) konsultieren, da Herstellerangaben variieren können.
Abschließende Empfehlung
- Insulin glargin ist ein etabliertes Basalinsulin; Therapie, Dosis und Überwachung müssen individuell durch einen Arzt/Diabetesteam festgelegt werden. Bei Unklarheiten zur Formulierung (100 U/mL vs. 300 U/mL), Wechsel zwischen Präparaten, Lagerung oder auftretenden Nebenwirkungen ist die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker dringend empfohlen.
Dosierung
Empfohlen
Individualized; commonly 10-80 IU Daily
Halbwertszeit
12 Hours
Vorteile
- Laborgetestet auf Reinheit
- Pharmazeutische Qualität garantiert
- Diskreter und sicherer Versand
- Ausgezeichneter Kundenservice
- Schnelle Lieferung in ganz Europa
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